Wünsche allen ein wunderbares Jahr 2009.
Vorsichtig rutschen!
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Neues Video: Test Tokina At-X 100 Pro Macro
Da ich gern mein neues Tokina Objektiv testen wollte, habe ich auf der Marihilfer Straße ein kleines Video gedreht, das ich soeben auf Vimeo hochgeladen hab. Farbkorrigiert wurde es mit Magicbullet Looks.
Aufs Bild geklickt, wünsche ich viel Spaß beim Schauen.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Objektive für 35mm Filmlook Adapter
Da ich häufiger gefragt werde, worauf man achten sollte, wenn man Objektive für diese Schärfentiefeadapter kaufen möchte, poste ich nun einen kleinen Artikel darüber.
Also, worauf man achten sollte beim Kauf von Objektiven für DOF (Depth of field) Adapter:
Für Filmlook-Adapter sollte man nur Objektive einsetzen, die für analoge Spiegelreflexkameras konstruiert wurden.
Hintergrund: Kleinbildfilm hat Abmessungen von 24mm x 36mm, dies gilt ebenso für die Mattscheibe der meisten Filmlook-Adapter. Objektive bilden das Bild generell kreisförmig ab, nur der mittlere Teil dieses Bildes fällt bei Spiegelreflexkameras auf den Film, wie die untere Abbildung zeigt.
Zu den Rändern hin wird das Bild sowohl dunkler als auch unschärfer. Digitale Photoapparate haben zumeist einen kleineren Bildsensor und dafür sind deren Optiken berechnet. Sie haben somit auch eine größere Schärfentiefe als 35mm-Kleinbildfilm. Setzt man nun ein für digitale Kameras berechnetes Objektiv auf einen 35mm Schärfentiefeadapter, muß man mit dunkleren Rändern und Randunschärfen rechnen, weil das Bild eben für eine kleinere Abbildungsfläche berechnet wurde.
Fixbrennweiten, also Objektive mit einer festen Eintellungsgröße, bieten generell eine bessere Schärfeabbildung als Zoom-Optiken.
So ein Standardsatz besteht bei 35mm-Filmoptiken aus folgenden Objektiven:
18mm
25mm
35mm
50mm
85mm
Bei Photolinsen halten sich die Hersteller nicht unbedingt genau an dieselben Brennweiten von Filmobjektiven halten. Mein Weitwinkel-Objektiv von Tokina etwa ist eine 17mm Optik.
Bei Blende f4.0 bis f5.6 erreichen Objektive generell ihr Abbildungs-Maximum, das ist für die Praxis mit Schärfentiefeadaptern zumeist nur mit einigem Lichtaufwand bei Innenaufnahmen möglich, denn selten sind Räume von Grund auf hell genug, um diese Grundhelligkeit zu erreichen. Die Lichtstärke der Objektive ist von entscheidender Bedeutung.
Daher: Mindestblende (die Blende, die das meiste Licht durchlässt) f2.8.
Alle Objektive, die bei f 4.0 oder höheren Blendenwerten anfangen, sind nur tagsüber außen oder mit immensem Lichtaufwand innen einsetzbar. Bei den meisten Adaptern ist die Mattscheibe ab einem Blendenwert von vier einhalb allerdings schon sichtbar, der Blendenspielraum am aufgesetzten Objektiv dementsprechend gering.
Den Lichtverlust des Adapters und der Kamera sollte man dabei nicht vergessen.
Als kleines Rechenbeispiel: Blende 1.0 würde keinem Lichtverlust entsprechen. Normalerweise haben die aufzeichnenden Camcorder bei auf die Mattscheibe eingezoomten Verhältnissen schon mal einen Blendenwert von mindestens f2.0 (= eine Blendenstufe). Nun nimmt der Adapter etwas Licht (zwischen einer halben und 2 Blenden) und dann kommt noch das aufgesetzte Objektiv dazu (mindestens eine halbe Blendenstufe bei sehr guten Objektiven)… man verliert so auf dem Lichtweg also mindestens 2 Blenden durch die Adaptertechnik, meist mehr.
Mindestschärfe: Als Mindestschärfe bezeichnet man den geringst möglichen Abstand zwischen Aufnahmeebene (in unserem Fall der Mattscheibe) und dem aufzuzeichnenden Objekt bzw. Subjekt. Je kleiner diese Distanz, desto besser. Gute Teleobjektive haben die Bezeichnung Macro. Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines 100mm Objektives von Tokina (ATX PRO) mit 30cm Mindestabstand und einer Mindestblende von f2,8. Dies ermöglicht mir etwa Augen oder andere Details formatfüllend und vor allem sehr scharf abzubilden, wie das folgende Bild zeigt.
Entscheidend für den Einsatz eines Objektivs mit 35mm Adapter erscheint mir auch, ob es beim Schärfen oder Zoomen seine Größe verändert, denn wenn ja, stellt das den Einsatz von Filtern mittels eines Kompendiums (oder auch Matte box genannt) in Frage…
Ganz einfach; schiebt sich ein Tubus beim Schärfen oder Zoomen in den Weg, stößt dieser gegen den Filter… PLONG! … und macht im schlimmsten Fall nen Kratzer drauf.
Das Tokina AT-X Pro 28-70mm etwa ist ein Zoom, das seine Größe nicht verändert.
Wichtig ist für die Arbeit auch die Länge des Schärfewegs von der nahesten zur entferntesten Schärfeneintellung. Bei meinem Tamron 28-75mm Zoom etwa habe ich das Problem, daß es nur einer viertel Umdrehung des Schärferings entspricht. Zwar sind die Abbildungsleistungen recht gut, aber diese kurze Entfernug zwischen nah und fern macht ein präzises Schärfen in unvorhergesehenen Situationen beinahe unmöglich.
Bezugsquellen: Die meisten meiner Objektive habe ich gebraucht über Ebay erstanden, meist von privaten Verkäufen, weil die Auswahl hier am größten ist. Aufgefallen ist mir aber, daß gebrauchte Linsen in Pholäden meist auf einem ähnlichen Preisniveau zu erwerben sind, man muß allerdings Mehwertsteuer draufzahlen.
Indikatoren für eine nicht total ausgenudelte Optik sind die Bezeichnungen "neuwertig"oder "kaum gebraucht". Wichtig ist, daß das Objektiv keine Kratzer auf der Linse hat, kein Fungus (eine Art Pilz, der sich bei feuchter Lagerung in den Linsen innerhalb des Objektivs bilden kann und das Bild milchig werden lässt) und daß kein Staub in die inneren Linsen gelangt ist.
Alles andere bedeutet viel Recherche im Netz, je nachdem, wie viel man ausgeben will oder kann. Original-Herrsteller wie Canon oder Nikon scheinen das Maß aller Dinge zu sein, an denen sich Dritt-Hersteller wie Sigma, Tamron oder Tokina teils mit Nachbauten zu messen versuchen. Preislich und qualitativ kann ich die Tokina ATX Pro Serie nur empfehlen, auch wenn ich kein Geld von denen bekomme :o) In diversen Internet-reviews, aber auch nach eigener Erfahrung liefert Tokina eine leistbare Alternative zu den Originalen.
Montag, 8. Dezember 2008
Vergleich verschiedener Belichtungszeiten
Habe nun (endlich einmal) den Vergleich verschiedener Belichtungszeiten auf VIMEO gestellt, den ich in meinem ersten Bericht über den Letus Ultimate angekündigt habe. Zugegeben, er ist nicht so deutlich ausgefallen, wie ich ihn mir erhofft habe. Konnte leider nur bis zu einer 250stel Sekunde testen, da ich für noch geringere Verschlusszeiten nicht genug Licht habe, um sie in meiner Dusche aufzubauen.
Hoffe dennoch, man sieht den Unterschied beim zweiten oder 3. Mal schauen.
Aufs Bild geklickt, um das Video zu sehen.
Montag, 1. Dezember 2008
Bin ich kleinlich?
Als ich vor etwa eineinhalb Jahren die Zeilen meines Profils geschrieben habe, habe ich Ziele für diesen Blog festgelegt. Dazu gehörte auch, daß ich mich öffentlich über bestimmte Dinge ärgern möchte...
Bisher hab ich das aber nicht gemacht, dennn primär dient der Blog dazu, meine Erfahrungen für andere aufzubereiten und mit anderen zu teilen. Ich beziehe ja schließlich auch eine Menge Infos über das Netz, ohne die ich lang nicht soviel wüßte, wie ich weiß.
Und das ist der Deal: Nehmen und geben.
Deshalb ärgere ich mich sehr, wenn ich mir Zeit nehme, um jemandem eine Antwort auf seine Frage zu geben und danach nie wieder was höre, weder ein "Danke" noch ein "Find ich Kacke Deine Antwort", sondern gar nix.
Das wollte ich kurz zum Besten geben, habe mich auch schon wieder beruhigt, aber nicht kommentarlos.
Grüße,
Christian
Montag, 3. November 2008
Vergleich mit und ohne 35mm Adapter
Hab die Testbilder des Workshops in Linz zusammengeschnitten. Es handelt sich um eine Sequenz, die parallel auf einer Sony HVR-Z1 ohne und Panasonic HVX201 mit 35mm Filmlook-Adapter gedreht wurde. Die Bilder sind farbkorrigiert in Kontrast und Farbe, 100prozentig gleich hab ich sie aber leider nicht hinbekommen.
Durch einen KLICK aufs Bild wirst Du zum Video geführt.
Wenn man sich 2 Minuten Zeit nimmt und einen Vimeo-Account einrichtet, kann das Video in bester Quali heruntergeladen werden (irgendwo rechts unten auf der Seite als Quicktime-File).
Dienstag, 21. Oktober 2008
Liebes Tagebuch...
Heute habe ich meinen ersten Workshop gehalten und zwar auf der Kunstuni in Linz. Thema war 35mm Filmlook-Adapter. Super war's, nette Leute dort und Spaß hat's auch noch gemacht.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Erster Letus Ultimate-Test online!
Donnerstag, 25. September 2008
Letus Ultimate - 1.Bericht
Im folgenden Bericht setze ich mich einerseits mit den Neuerungen des Letus Ultimate gegenüber seinem kleinen Bruder Letus35 Extreme auseinander und versuche andererseits einen ersten Vergleich zum P+S Mini35, mit dem ich im letzten Jahr den Spielfilm „Inside America“ drehen konnte.
Mit anderen Adaptern (etwa aus den Häusern von Brevis oder Redrock micro, sowie dem P+S PRO35) habe ich keine Erfahrungen, daher muss ich diese leider ausklammern.
Warum Letus Ultimate
Habe einige Zeit überlegt, ob ich in den neuen Adapter investieren soll. 4500$ + 300$ Versand + 3% Zollgebühren (135$) sind nun echt kein Pappenstiel. Beim jetzigen Dollarkurs sind das umgerechnet 3370€ ohne Mehrwertsteuer. Kann man sich schon ein gutes Moped davon kaufen oder 8000 Flaschen Bier ausm Supermarkt :o)
Aufmerksam geworden bin ich auf den Ultimate durch Philip Blooms Videos auf VIMEO, die ich sehr schätze. Seit einigen Monaten dreht der fast ausschließlich mit dem neuen Adapter an seiner Sony EX1.
Hier einige Beispiele:
Der Schärfezugewinn ist deutlich sichtbar. Das empfand ich meiner Kombination HVX, Letus Extreme und nicht allzu hochwertigen Spiegelreflexobjektiven immer als Manko… viele schöne Unschärfen im Vorder- und Hintergrund, aber zuviel Softness der eigentlich scharf darzustellenden Objekte.
Der zweite ausschlaggebende Grund für den Kauf des Ultimate ist die Möglichkeit, nun die Blende des vorderen Objektivs über den gesamten Blendenbereich nutzen zu können.
Das hat im Prinzip drei Vorteile:
1. Schärfezugewinn:Die beste Abbildungsleistung (knackigstes Bild) liefert ein Objektiv zwischen Blende f4 und f5,6 und da ist die Grenze beim Extreme schon überschritten; in einfarbigen mittel- bis hellgrauen Flächen wird ab Blende 4 ½ ein leicht schlierenartiges Muster erkennbar, das von der Mattscheibe herrührt und gerade bei Schwenks auffällt. Bemerkbar macht sich das etwa im Himmel oder weißen Wänden.
Beim P+S Mini35 ist ebenfalls bei Blende f5,6 Schluss.
2. Schärfentiefe als Gestaltungsmittel
Nicht in allen Situationen benötigt man möglichst unscharfe Hintergründe. Manchmal, etwa in halbnahen Einstellungen mit einer Person im Vordergrund ist sie bei geöffneter Blende dann schon unnatürlich groß. Durch Schließen der Blende wird der Hintergrund schärfer abgebildet, wirkt noch immer atmosphärisch, aber nicht mehr künstlich.
3. Minimierung der Fehlerquelle „falsche Blende“
Bei Stress und häufigen Objektivwechseln wird schon mal die Blende nach dem Aufsetzen auf den Adapter vergessen. Man dreht und erlebt bei der Sichtung des Materials ein böses Erwachen; Schlierenartige Muster im Bild. Der Ultimate verzeiht solche Fehler.
Im Gesamten gewährt der Ultimate also deutlich mehr Spielraum als der Extreme und der P+S Mini35.
Technische Neuerungen:
Der Ultimate arbeitet wieder mit rotierender Mattscheibe, der ursprünglichen Technik der 35mm-Adapter, allerdings mit einer wesentlichen Änderung: Die Achse der Mattscheibe ist nicht mehr direkt mit dem Motor verknüpft, sondern über eine Art Gummiband mit einem örtlich abgesetzten Motor verbunden.
Das verhindert laut Entwickler Hien ein leichtes Pendeln der Mattscheibe, die bei der direkten Anbringung der Mattscheibe an die Achse eines Motors unausweichlich sei. Die Achsen der Motoren laufen nie völlig pendelfrei. Das Pendeln der Mattscheibe bewirkt laut Hien einerseits ein Sichtbarwerden der Mattscheibe ab einem bestimmten Blendenwert oder Verschlusszeit und zudem eine leichte Unschärfe des Gesamtbildes. Zum Interview geht's hier.
Neu ist der auffällig blaue Ring, mit dem man nun sehr bequem und genau den Backfocus einstellen kann, also den Abstand der vordersten Linse des Objektivs zur Mattscheibe. Dies ist beim Extreme sehr mühsam, da man hier bei jedem neuen Einstellversuch den Objektiv-Mount samt Objektiv herausnehmen muss, um drei kleine Schrauben zu drehen und in die Fassung des Adapters zurückzusetzen um die Schärfe erneut zu kontrollieren.
Als ebenfalls wichtige Neuerung empfinde ich die Möglichkeit, das Image-Sensor-Offset korrigieren zu können, das etwa durch die HVX ausgelöst wird (hier näher beschrieben unter der Überschrift „Problem im Zusammenspiel Letus35 Extreme und HVX“) Dies ist durch das Versetzen der Basis, die Motor und Mattscheibe hält, möglich. Einfach bei eingeschalteter Kamera die drei Schrauben die die Basis halten lösen, diese verschieben bis es passt und wieder festschrauben.
Neu ist ebenfalls das Display auf der Rückseite des Adapters, mit dem sich die Drehgeschwindigkeit der Mattscheibe kontrollieren lässt, sowie ein interner Mikrochip, der sich die letzte Geschwindigkeitseinstellung vor dem Ausschalten merkt. Über den 12V Eingang des Adapters lässt sich der Ultimate nun auch über eine externe Energieversorgung betreiben, ein Kabel liegt bereits bei und zwar in einem Transportcase aus Kunststoff, zusammen mit einer Bedienungsanleitung und einer nun wesentlich verstärkten Halterung für den Aufbau auf 15mm-Rohren.
Der Kritik der Nutzer über eine fehlende Möglichkeit der Anbringung eines Massbandes für die Schärfemessung wurde nun ebenfalls Rechnung getragen.
In punkto Reinigung haben sich die Entwickler des Ultimate weitere Gedanken gemacht. Im Prinzip hat der Adapter nun drei Kammern; Die erste ist die Öffnung für die Photoobjektive. Diese ist durch ein eingeklebtes Schutzglas von der zweiten Kammer getrennt, in der sich Mattscheibe und Motor befinden. Die beim Extreme eingeklebte Linse zur dritten Kammer, auf der sich ebenfalls Fussel festsetzen können, ist nun mittels zweier Schrauben befestigt und zum Säubern herausnehmbar. Das war beim Extreme ein Problem, denn das Prisma war von der anderen Seite so verklebt, dass man an Fussel, die sich zwischen Linse und Prisma verfangen konnten, nicht mehr herankam.
Eine negative Sache im Gegensatz zum Extreme ist mir aufgefallen; es vibriert zwar das Gehäuse nicht mehr, allerdings ist er etwas lauter, was in stillen Räumen und sehr leisen Szenen zu Tonproblemen führen könnte.
Vergleich zum P+S Mini35
Einen direkten Vergleichstest zwischen dem Ultimate und dem P+S Adapter habe ich bisher noch nicht gemacht, subjektiv gibt es aber weder im Bereich der Schärfe noch des Lichtverlusts durch den Adapter bedeutende Unterschiede.
Vorteile des P+S Adapters:
- Während des 7wöchigen Drehs von „Inside America“ im staubigen Texas sind keine bedeutenden Wartungsarbeiten am Adapter vorzunehmen gewesen. Er ist wirklich staub- und fusseldicht.
- Der Adapter verfügt über separate Lemo-Buchsen, über die sich Adapter und Kamera gleichzeitig mit einem separaten Knopf Ein- und Ausschalten lassen.
- Durch die kastenförmige Bauweise mit einer ebenen Fläche an der Oberseite lässt sich ein stabiler Handgriff anbringen, an dem man die Kamera bequem tragen kann.
- Für den P+S Adapter gibt es eine Art Dose, die den Fokusring der Kamera abdeckt um versehentliches Verstellen der Schärfe zu unterbinden.
Vorteile des Ultimate
- Nutzung des gesamten Blendenbereichs des eingesetzten Objektivs
- Uneingeschränkte Belichtungszeit
- interne und externe Energieversorgung
- wechselbare Objektivanschlüsse für alle gängigen Photo- und Filmlinsen
- einfacher Austausch der Kamera durch Einsatz verschieden optimierter Verbindungsringe
- Günstiger Preis
Fazit:
Der neue Letus Ultimate reiht sich preislich zwischen den P+S Adapter und den Letus Extreme und hat entwicklungstechnisch erhebliche Fortschritte gegenüber seinem Vorgänger gemacht. Er ist solide gebaut, macht ein deutlich schärferes Bild als der Extreme, bietet bessere Reinigungsmöglichkeiten und größeren Schutz vor fiesen Fusseln, die sich im Prisma niederlassen wollen. Wer das Maximum an Schärfe und Arbeitsspielraum erreichen will, der sollte lieber zum Ultimate greifen, wenn es die finanziellen Möglichkeiten erlauben.
Sonntag, 14. September 2008
LETUS ULTIMATE - Er ist da!
Meine Kamera ist nach dem desaströsen Crash Anfang Juli wieder fertig und erstrahlt nun in neuem Glanz!
Hier vorläufig ein paar Photos, Ende der Woche gibt's einen ersten Test und spätestens in zwei Wochen eine erste Analyse des neuen Adapters.

Kurze Auflistung der verwendeten Teile:
- Kamera: Panasonic HVX201AE
- Schärfentiefeadapter: Letus Ultimate
- Follow Focus: microFollowFocus von Redrockmicro in der Version 3, mit dem sich durch eingebaute Vordämpfung und Verringerung des Spiels professionell Schärfen lässt
- Schulterstütze und Handgriffe: microShoulderMount ebenfalls von Redrockmicro
- Das Kompendium ist das alte Modell der "Jumbo-Mattebox" vom Ebay-Inder (Cinecity) und das einzige Bauteil, mit dem ich nicht zufrieden bin, weil es etwas wacklig ist (das gesamte Gewicht hängt an der Plastikschale und nicht am stabilen Käfig mit den Filtereinschüben) und ich Chrosziel Standard-Filterrahmen der Größe 4x5,65 nicht nutzen kann... und das, obwohl ich doch eine Menge der großen Filter angeschafft habe ;o)
Ein paar Jobs noch und es wird ausgetauscht.
Donnerstag, 11. September 2008
Warten auf....
Nach einem wunderschönen Urlaub in Litauen wieder in Wien zurück... heute morgen mehrere Gespräche geführt mit dem Logistikunternehmen Bischof, das für den FedEx-Versand zuständig ist, Zollgebühren von 12 auf 3% heruntergehandelt... wenn es wahr ist.... und nun heißt es WARTEN, auf meinen neuen 35mm-Adapter. Den LETUS35 ULTIMATE. Nun, um 00:35 hat er den Pariser Flughafen verlassen und wartet schon darauf Platz zu nehmen auf mein für ihn warmgehaltenes Rig. Freu mich schon sehr.
Samstag, 9. August 2008
Taubenabwehr - kurz in eigener Sache
Eigentlich gehört dieser Post nicht unbedingt zum Spezialgebiet dieses Blogs... aber trotzdem muss ich das loswerden:
Habe schon seitdem ich vor zwei Jahren in meine neue (alte) Wohnung ins Stuwerviertel gezogen bin, Probleme mit Tauben. Denn die scheißen mit vollster Innbrunst regelmäßig auf und an meine Fenster. Letzten Herbst wollte ich dann Abhilfe schaffen und diese Taubenaufspießer (Spikes) kaufen... im Baumarkt 60 Euronen dafür auf den Tisch zu legen fand ich dann aber doch etwas übertrieben.
Und nun hab ich im Internet eine Altenative entdeckt; Plastikraben. Da Tauben einen Fluchtreflex vor schwarzen Vögeln haben, so heißt es in der Werbung, seien sie DIE ALTERNATIVE zu Elektrogittern, fiesen Spikes und Netzen.
Also fix zwei Raben bestellt, eine für jedes beschissene Fenster, alles unter Einsatz meines Lebens erfolgreich installiert...
und siehe da, kurz nachdem ich die Fenster wieder blitzeblank geputzt hab das:
Die Furcht steht ihm geradezu ins Gesicht geschrieben...
dem Raben.
Nachtrag: Nun, 4 Wochen später, ist erstaunlicher Weise kein neuer Taubendreck auf meinem Fenster gelandet... Beobachtung wird fortgesetzt.
Mittwoch, 6. August 2008
Kurznotiz
Zugegeben, auf diesem Blog passiert grad nicht viel. Liegt daran, daß ich von zuviel Arbeit verschüttet wurde. Vermute ja, es kommen wieder andere Zeiten. Bis dahin allen einen schönen Somma und Viel Spaß beim Stöbern :o)
Ps.: Empfehlen kann ich die Suchleiste oben im linken Eck.
Montag, 14. Juli 2008
Zeitrafferaufnahmen mit dem Photoapparat.

Irgendwie macht sich das Bild der zerstörten Kamera nicht sehr gut, so als erstes Bild auf dem Blog, und es muss ja auch einen Neuanfang geben. Was mir bleibt, ist ja noch meine digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 350D. Und da ich mir primär für Zeitrafferaufnahmen einen Timer mit Intervallfunktion zugelegt habe, sind hier erste Tests abrufbar (auf das untere Bild geklickt).
Die Aufnahmen mit digitalen Photoapparaten haben gegenüber der Videoaufzeichnung zwei Vorteile:
1. Größere Bewegungsunschärfe der sich bewegenden Objekte
und
2. Bessere Möglichkeiten, im Nachhinein Schwenks durch hineinzoomen ins Bild zu erzeugen, weil die Ausgangsauflösung der Photokamera deutlich größer ist (etwa 3456x2304 px), als etwa HD-Video (1920x1080). Dadurch hat man also mehr Spielraum Schwenks oder Zooms zu generieren ohne wesentlich an Qualität zu verlieren.
Der Nachteil: Manueller Verschleiss des Photoapparates.
Bearteitet wurden die Photos wie folgt; Importiert als JPG-Sequenz ins After Effects, von da aus in voller Auflösung als unkomprimiertes AVI-File exportiert in Premiere, dort animiert und schließlich herausgerendert als DV-AVI.




