Sonntag, 20. Juli 2014

Endlich PRORES Encoding für PC!

Ich stand immer ein wenig abseits als Kameramann mit einem PC. Farbkorrekturen konnte ich ja gut machen, aber es gab häufiger das Problem, daß Adobe Premiere kein ordentliches Exportformat bietet, das als Austauschformat zwischen Apple und PC gut funktioniert und nicht ewig viel Platz auf der Festplatte beansprucht, wie etwa Quicktime uncompressed oder Tiff-Bildsequenzen.

Jahrelang war ich im Netz vergeblich auf der Suche nach einer Software, mit der der Export in das PRORES Format möglich wird.

Nun gibt es endlich eine bzw. zwei tolle Lösungen für den Prores-Export;

Die spanische Firma Cinemartin hat folgende Software herausgebracht:

  • CINEC (Windows Video Converter dient als Stand-allone Software, in der auch ein Trimmen der gewählten Videos möglich ist
  • PLIN ist ein Plugin für Premiere CS5.5, CS6.0 und CC

Im folgenden möchte ich mich auf Plin beschränken, weil ein Plugin für Premiere für mich am sinnvollsten ist.

Wie funktionierts?

Hat man Plin bezahlt und installiert, wählt man die zu exportierende Sequenz an und bestimmt den Arbeitsbereich, der exportiert werden soll. Nun kann man in Premiere unter Datei>Exportieren>CINEMARTIN CINEC PLIN das Plugin aufrufen. Es öffnet sich ein separates Fenster, das so aussieht.



Das schönste finde ich neben der ausgezeichneten Renderqualität die Benutzerfreundlichkeit.

1. Choose output codec

In der Gold Version stehen folgende Exportformate zur Verfügung:

Apple_PRO_RES_444
Apple_PRO_RES_422_HQ
Apple_PRO_RES_422
Apple_PRO_RES_422_LT
Apple_PRO_RES_422_Proxy

Avid_DNX_HD in 7 Datenraten von 36 bis 220mb/sec

XDCAM HD

RAW_Video

H265 in den drei Qualitätsstufen HQ SQ RQ

Quicktime_Anim

IMX_30_MOV
IMX_30_MXF

NGOV_VP9

2. Wählen der Framerate



3. Wählen des Bildseitenverhältnisses



4. Wählen der Auflösung



5. Wählen des Speicherorts

und

6. Encoden


Wenn man will, kann man sich ein Preview anzeigen lassen, UYVY rendering aktivieren und je nach gekaufter Version die fürs Rendering genutzen Kerne auf bis zu 6 heraufschrauben.

Kurz gesagt, durch PLIN habe ich als PC Nutzer endlich die Möglichkeit, meine Kunden mit Prores und Avid_DNX_HD Dateien versorgen und habe eine Verknüpfung zu den beiden anderen Hauptschnittsystemen Avid und FinalCut!


Zum Preis:

Cinemartin hat ein gestaffeltes Preisangebot, eine Grundversion kostet derzeit 99,-€, die Pro Version gibt's für 149,- (StudentInnen kriegen die ebenfalls für 99,-) und die Gold Version 399€. Worin sich die einzelnen Versionen unterscheiden, kann man unter folgendem Link Sehen: http://www.cinemartin.com/cinec/plin/buy/

Falls Ihr Interesse habt, macht Euch selbst ein Bild.




Noch ein Nachtrag: Da es beim Installieren des Plugins auf meinen Rechner zu Komplikationen kam, nahm ich per Email Kontakt zum englischsprachigen Kundensupport auf und hatte schon 5 Minuten später Antwort. Etwas später half mir Marc vom technischen Support in einer einstündigen und sehr netten Teamviewersitzung weiter. In dieser übernimmt er sozusagen die Steuerung meines PCs und wie von Geisterhand erledigte sich das Problem von selbst.

Noch ein Nachtrag: Neben der Software vetreibt Cinemartin auch eine Baseplate für 15mm Rohre aus Aluminium zu recht günstigen Konditionen.


Sonntag, 8. Juni 2014

Vienna Time Lapse

Nach jaahrelanger Abwesenheit hier der Link zu einem kurzen Streifzug durch Wien.

Er setzt sich aus ca. 4000 Photos zusammen, die meine brave Canon 7D gemacht hat und ist im Prinzip ein Stopmotion-Film.

Die meisten Bilder sind mit einem Kameraslider entstanden, der auf einer Schiene, die auf 2 Stativen montiert wird, von Photo zu Photo ein Stück weitergeschoben wurde. Schnell abgespielt ergeben sich so hübsche Fahrten.



Die Bilder, in denen große Strecken zurück gelegt werden, nennen sich Hyperlapse-Bilder. Das Prinzip ist dasselbe; die Kamera wird von Photo zu Photo ein Stück verrückt, allerdings steht sie dieses Mal auf einem Stativ und die Distanzen von Photo zu Photo sind größer, als mit der Schienentechnik. In der Nachbearbeitung befähigen moderne Bildstabilisationsprogramme wie der Warp Stabilizer den Macher dieser Aufnahmen zu flüssigen Bewegungen, die kaum noch wackeln.

Die langen Schwenks entstanden mit einem relativ neuen Gerät, der Genie der neuseeländischen Firma Syrp, bei dem die Kamera von Bild zu Bild ein Stück weitergeschwenkt wird, automatisch... und wirklich sehr bequem.



So, aber nu genug geredet, hier das Ergebnis, einmal aufs Bild geklickt und los gehts:



Um es nicht zu vergessen, das genutze Musikstück heißt "Revolve" von cinematric und ist hier zu finden.


Mittwoch, 21. Dezember 2011

Etwas Lob in eigener Sache

Mit Freude darf ich im Namen für das Team von "Inside America" verkünden, daß wir für die Kategorien, "Bester Film", "Bester Schnitt" und "Beste Kamera" beim österreichischen Filmpreis 2012 nominiert wurden...

Danke an die Mitglieder der Akademie des österreichischen Films für die positive Resonanz.

Ansonsten wünsche ich allen ein Frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr.

Mittwoch, 30. November 2011

NEX-FS100 Rig die 2te

Es ist immer ein bisschen schwierig, alles so zusammenzubringen. Jetzt ist endlich wieder ein bisschen Zeit und ich kann Dinge zusammenfügen, deren einzelne Teile bisher kleine Löcher aufwiesen, um diese zu stopfen, die Zeit allerdings fehlte...

Ich rede wirr? Verzeihung.

Folgendes Video etwa besteht als Rohmaterial schon einige Monate auf der Festplatte und dokumentiert, aus welchen Bauteilen sich das Gesamtwerk "Christians NEX-Rig" zusammensetzt, aber es mangelte durch ein langes und ebenso zeitaufwendiges Projekt für das österreichische Kinderfernsehen an einigen Stunden, um es fertig zu stellen.

Nun aber durch einen Klick auf folgendes Bild beschaulich :


Ein neues Beispielvideo folgt bald.

Dienstag, 2. August 2011

Sony NEX-FS100 Rig

In den letzten Monaten fehlte die Zeit mal wieder Neues zu posten, und jetzt fehlen zwar die Worte, aber zumindest gibt es schon mal ein paar Photos von meinem neuen Nex-FS100 Rig.


Meine NEXte.


Praktischer Bügel mit Handgriff aus China (www.trusmt.com) und Mattebox von Shoot35 aus England


Vorderansicht
 
Zacuto Viewfinder aus USA, angeschlossen via HDMI



betrieben mit japanischen LI-Ionen Akkus, die die auch die 7D antreiben


Zacuto Baseplate

 
Follow Fokus von Redrockmicro
 

der Handgriff


Kipon Adapter für Nikon Objektive, auch für Canon verfügbar.






Viel Spass beim Schauen.

Samstag, 29. Januar 2011

... weiter geht's...

... und zwar nach vorn...

Soweit das Gefühl dieser Tage.

Sieben Jahre ist es her, daß mein lieber Regisseur Karl Bretschneider beim Max-Ophüls Preis in Saarbrücken den Kurzfilmpreis für den Film "Grauzone" erhielt, zudem ich die Bilder gemacht habe.

Nun hatte dort meine erste Spielfilmkameraarbeit "Inside America" (Regie: Barbara Eder) seine Deutschlandpremiere und zwar mit einer nigelnagelneuen 35mm Kopie mit deutschen Untertiteln.

Und zu unserer besonderen Freude haben wir den Spezialpreis der Jury verliehen bekommen. Das hat unserer Regisseurin Freudentränen in die Augen getrieben, die sich mit den Worten "bisher habe ich nur einen Regenschirm gewonnen" redlich bedankte. Eine schöne Auszeichnung für unsere Mühen und auch unser Glück.

Seit einer Woche gibt es nun auch einen Trailer, den man durch einen Mausklick aufs Bild anschauen kann.




Und nun noch einige Termine:

Am Sonntag, 30.01.11 um 19:10 Uhr
gibt es auf 3SAT ein Interview mit Regisseurin Barbara Eder und Produzentin Constanze Schumann zu sehen, das während des Festivals gedreht wurde.

Am Dienstag, 08.02.11 um 20:30 Uhr
ist im Künstlerhaus Kino die Wienpremiere von "Inside America", am 11.02. läuft der Film dann offiziell an.

Eine schöne Zeit Euch und bis demnächst,
Christian

Samstag, 18. Dezember 2010

Schnelltest - Panasonic AG-AF101

Am 02.12. hatte ich beim Tag der offenen Tür von AV-Professional in Wien die Möglichkeit, einen kurzen technischen Schnelltest mit der neuen AG-AF101 von Panasonic zu erstellen.

Ziel war es, die Abbildungsleistung des sparsamen Codecs sowie, Farbdarstellung und Rauschverhalten zu testen, am Ende des Tests sind einige Farbkorrekturbeispiele via Magic bullet Looks zu sehen.

Das Ergebnis ist durch Klick auf das Bild abzurufen.



Technische Infos:

Codec: AVCHD 1980/25P, 24mb/sec
Objektiv: Zeiss Compact Prime, 85mm angeschlossen via PL-Adapter

Ergebnis: Erstaunlich, erstaunlich...

Ein Test unter Praxisbedingungen sollte hier Ende Januar erscheinen.

Donnerstag, 18. November 2010

Kleiner FAKE Spot

Nur weil ich es grad gefunden hab...

ein kurzer Fake-Werbespot aus dem Film "Halbzeit", den Michael Hudecek und Christina Zurbrügg (Gamsfilm) 2008 mit mir an der Kamera gedreht haben.

Zum schauen aufs Bild klucken


Technik: HVX200 mit Letus Extreme.
Hier habe ich schon über den Film geschrieben.

Montag, 18. Oktober 2010

Ein kleiner Zeitrafferfilm

Folgender Film wurde im Auftrag von vienna-podcast.com und den Wiener Einkaufsstraßen produziert.

Die Idee zu dem kleinen Imagefilm für die Gumpendorfer Straße klang einfach; Im Zeitraffer bewegt sich die Kamera von der U-Bahn Station "Gumpendorfer Straße" fort, biegt in die Gumpendorfer Straße ein und verharrt immer wieder an Orten, die markant oder besonders sind.

Der gesamte Film sollte ohne sichtbaren Schnitt ablaufen.

Meinen ersten Gedanken, mit der Canon 7D alles aus der Hand zu drehen habe ich schnell verworfen, weil ich immer wieder als Hintergrund für Texteinblendungen stehende Zeitraffersequenzen benötigte. So kaufte ich im Baumarkt einen kleinen Rollwagen, an dem ich an einer Stange den Photoapparat mit Stativkopf montieren konnte.






Dreharbeiten:
Eigentlich sollte im ersten Bild die Sonne im Zeitraffer durch das Bild ziehen, im Vordergrund das U-Bahnschild Gumpendorfer Straße. Dann sollte sich die Kamera in Bewegung setzen und ihren Run in die Gumpendorfer Straße aufnehmen.

Aber ohne Drehgenemigung läuft bei den Wiener Linien nun mal nichts. So erreichten mich etwa eine halbe Stunde nach dem Einschalten des Photoapparats zwei nette Ordnungshüterinnen, die mir mitteilten, daß ich das Feld zu räumen habe. Um die Möglichkeit für einen unsichtbaren Schnitt zur Gumpendorfer Straße zu bekommen, musste ich nun irgendwie Zeit schinden und meinen Rollwagen sehr langsam Stück für Stück weiterrollen, etwa 6 Meter... das hieß diskutieren bis die Polizei kommt... nicht nur mit den beiden Ordnungshüterinnen vor Ort, sondern auch telefonisch mit der Leitstelle in Erdberg, die mich offenbar ganz deutlich auf ihrem Monitor verfolgen konnte.

Bei der Mitteilung, die Polizei sei nun unterwegs, war ich gerade in schnittsicherer Position und bewegte mich nun flink in ein sicheres Versteck.

Im Laufe des Tages merkte ich bei zunehmenden Knieschmerzen durch ständiges Photoapparat nachrichten, daß ein Tag Dreharbeiten für das Projekt doch zu eng bemessen sind und suchte so Ansatzstellen, an denen ich später unsichtbare Schnitte setzen konnte. Im Endeffekt wurden es 3 Tage mit etwa 10000 Photos.

Etwas technisch:

Ich mußte durch die wechselnden Lichtniveaus zwischen Innen und außen, Tag und Nacht zwischen den einzelnen Photos häufig die Blende verändern. Da das mit der Objektivblende nur relativ grob zu erreichen ist, bediente ich mich einer tollen Erfindung;




Der ND-Fader-Filter von "Light craft workshop" (L.C.W.) besteht aus zwei polarisierten Graugläsern, das obere ist drehbar. Dadurch lässt sich die Lichtreduktion zwischen 2 und 8 Blenden sehr fein justieren.

Um genug Spielraum in der Farbkorrektur zu erhalten, sind alle Photos im RAW-Format gemacht worden. Da After Effects nicht direkt mit diesem Format arbeitet, mußte ich vor Schnittbeginn die einzelnen Sequenzen über Adobes "Camera Raw" oft mehrmals mit verschiedenen Farbeinstellungen ins TIFF-Format konvertieren um sie etwa bei den Übergängen von Tageslicht- zu Kunstlichtsituationen miteinander überblenden zu können.

Vor dem Zusammensetzen des Filmes waren dann häufig bildstabilisierende Maßnahmen, künstliche Zeitlupen oder der Einbau von Bewegungsunschärfen nötig, damit der Film halbwegs rund läuft. Das kostete dem Rechner viele nerven und mich vor allem viel Zeit.

Nun ist der kleine Film fertig und durch Klicken auf unteres Bild ansehbar.




Viel Spaß beim Schauen.

Musik ist übrigens "Café connection" von morgantj

Samstag, 18. September 2010

Erste 7D Videos online

Schon wieder einige Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag, aber mit dem Beginn des Herbstes gibt's nun zwei neue Videos, die ich mit der 7D gedreht habe;

Einmal ein kurzer Imagefilm über die "Simmeringer Hauptstraße" im 11. Wiener Gemeindebezirk, den ich für Vienna Podcast und die Wiener Einkaufsstraßen gemacht habe



und das Musikvideo "Discosleep" für Peter Brunners Soloprojekt Cardiochaos.


Kurze Infos:

Die Fahrten für die "Simmeringer Hauptstraße" habe ich allesamt mit meiner IGUS-Schiene auf zwei Stativen erstellt und teilweise in After Effects leicht stabilisiert. Da das Projekt ein sehr geringes Budget hatte, wurde kein zusätzliches Licht eingesetzt.

Discosleep entstand in einer Nacht während des Wiener LIFE Balls, Karl Bretschneider führte Regie und sorgte für den Schnitt.

Farbkorrekturen hab ich wieder mit Magic Bullet Looks gemacht.

Montag, 31. Mai 2010

Aktualisation Zeitraffer

Habe gerad mein Zeitrafferreel aktualisiert und auf VIMEO gepostet. Sind mittlerweile viele Einstellungen drin, die echte Kamerafahrten sind. Photogeraffert wurden die meisten Clips mit meiner Canon EOS 350D (mit mittlerweile über 40000 Auslösern, treues Gerät).

Also wennst schauen magst, klickst auf des Bild.

Donnerstag, 11. März 2010

Es ist soweit: INSIDE AMERICA feiert Premiere!

Endlich ist es geschafft. Unser erster Spielfilm "Inside America" ist fertig und feiert Premiere.

Und zwar am Donnerstag dem 18.03. auf der DIAGONALE in Graz, dem Festival des Österreichischen Films.

Zu sehen ist er ab 20:30 Uhr im KIZ Royal.

Würde mich sehr über Euer Kommen freuen.




Weiterer Termin ist am 20.03. um 11:30 Uhr im UCI Annenhof.

Weitere Infos und Neuigkeiten gibt's auf unserem Facebook-Account

und technische Daten zu unserem Projekt habe ich hier gepostet.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Imagefilm Dorsten - JETZT ONLINE

Ende Oktober gestaltete ich für meine Heimatstadt Dorsten in NRW einen kurzen Imagefilm für die Eröfnungsfeier der Kulturhauptstadt "Ruhr2010" am 09. Januar. Jetzt ist er nach dem Klick auf dieses Bild auf Vimeo ansehbar.



Auf YOUTUBE kann man ihn hier anschauen.

Riesen Dank an alle, die mir bei den Dreharbeiten geholfen haben, allen voran der Darstellerin des Films Cana und ihren Eltern.

Gedreht wurde der Film (wie immer eigentlich) mit meiner HVX201 und dem Schärfentiefeadapter Letus Ultimate.

Die Dorstener Zeitung hat hier einige Reaktionen von Bürgerinnen und Bürgern auf den Film zusammengestellt.

Freitag, 11. Dezember 2009

PERSONALE

Wenig Zeit für meinen Blog hatte ich in den letzten Monaten... richtig verwahrlost hier beinah!

Aber nun was Neues, und zwar eine:


EINLADUNG!


darum geht's:

Christoph Rainer und Diego Breit organisieren in regelmäßigen Abständen die Personale und stellen im Schikaneder-Kino in Wien jeweils einen Filmemacher oder eine Filmemacherin vor und verbringen vor Publikum einen Abend mit ihnen.

Diesmal bin ich dran und möchte Euch dazu herzlich einladen.


Los geht's am:

Montag, 14.12. um 20.00 mit offenem Ende


im:

Schikaneder Kino, Margarethenstr. 24, 1040 Wien


gezeigt werden:

diverse Filmbeispiele, geglückte...

und einige weniger geglückte natürlich auch :o)


im Speziellen:

Grauzone und erste Filmausschnitte aus unserem Spielfilm "Inside America"


dazwischen Gespräche und Bandbegleitung.

... und das alles unfassbar kostenlos!


Würde mich über Euer Kommen sehr freuen,
wahrscheinlich komm ich auch!

NACHTRAG:

Danke für den schönen Abend und die positive Resonanz.

Samstag, 3. Oktober 2009

Test Zeitraffer mit bewegter Kamera

Langsam wurde mir langweilig beim Aufnehmen von Zeitrafferbildern mit fixer Kameraposition. Daher habe ich mit einigen Aluminiumprofilen aus dem Baumarkt eine Schiene mit einem Schlitten für den Photoapparat gebaut. Händisch schiebe ich nun zwischen den Aufnahmen die Kamera in regelmäßigen Abständen weiter.

Die so entstehenden Aufnahmen füge ich wie immer in After Effects zusammen und stabilisiere sie dort.

Zum Anschauen auf das Bild klicken.



Zwei Bilder noch zur Apparatur (die sich vergrößern, wenn man sie anklickt):



Die Schiene besteht aus drei Aluminiumprofilen mit einer Länge von 2 Metern, an der Seite ist ein Massband aufgeklebt, damit die örtlichen Abstände von Photophase zu Photophase gleich bleiben.



Der Schlitten ist ein Alu-Kantrohr mit Loch für eine Schraube... die den Stativkopf hält... der die Kamera hält.

Meistens steht die Schiene auf einem Stativ, die beiden Enden sind dann mit zusätzlichen Alurohren gestützt... bei Wind eine labile Sache leider, aber das System soll transportierbar bleiben.

Nachtrag:
Zeiten ändern sich. Mittlerweile mache ich die Fahrten nicht mehr mit diesem System, sondern mit einer Schiene samt Schlitten von IGUS. Anschauliches Beispiel hier.